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Porz: Was am 9. Februar mit dem ersten Spatenstich mitten in der Porzer City begann hat nun seine Vollendung gefunden. Gartengestalter Manfred Wilczek, seit 50 Jahren Porzer Bürger, übergab seine wunderschön gestaltete Gartenanlage auf dem Verkehrskreisel Karl-/Josef-/Philipp-Reis-Straße an die Porzer Bürgerinnen und Bürger. Für diese nahm stellvertretend Bürgermeister Willi Stadoll den Schlüssel entgegen, mit dem er symbolisch nicht nur die auf dem Kreisel befindliche „Poo(r)z“ aufschloss. Er sieht vielmehr im bürgerschaftlichen Engagement des Unternehmers Wilczek ein positives Signal dafür, die Aufenthaltsqualität in der Porzer Innenstadt deutlich zu steigern.
„POO(R)Z OP – offen für Porz“ so lautet das Motto, unter dem Manfred Wilczek mit seinen Mitarbeitern seinen „Privatgarten“ in mehr als 214 Arbeitsstunden „öffenlich“ gemacht hat. Das Gestaltungs- und Bebauungskonzept zeigt die optische Wirkung möglicher Flächengestaltungen mit Rasen oder Perlkies auf Trennflies. Attraktiv soll die Anmutung sein, dabei aber pflegearm. Die artenreiche Bepflanzung wird übers Jahr immer wieder Neues in Blüte zeigen. Ob Blattaustrieb, Frucht- oder Blattschmuck und auch Herbstfärbung – jede Jahreszeit wird auf dem Kreisel auf besondere Weise wahrnehmbar sein. Poo(r)z op steht für Wilczek aber auch für Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem, für die Fähigkeit, aufeinander zuzugehen und für bürgerschaftliches Engagement. Der mit der Stadt geschlossene Vertrag sieht vor, dass Wilczek Gärten auf eigene Kosten nicht nur die Kreiselbebauung vornimmt, sondern auch zehn Jahre lang für die Hege und Pflege zuständig ist. Das Stadttor inmitten einer wunderschön gestalteten Gartenanlage bekommen die Porzer Bürgerinnen und Bürger so zum Nulltarif. Dezente Hinweisschilder auf dem fertigen Kreisel sollen für Wilczek Gärten im Gegenzug natürlich auch ihre Werbewirkung nicht verfehlen. Er hofft natürlich, dass so seine „Privatgarten“-Idee auch anderswo auf fruchtbaren Boden fällt.
„Ein Kreisel, der vieltausendfach täglich von Autos befahren wird, ist für mich wie eine Visitenkarte, die die Stadt den Autofahrern überreicht“, meinte Bürgermeister Willi Stadoll bereits anlässlich des ersten Spatenstichs kurz vor Karneval. Die außergewöhnliche Gestaltungsidee, die täglich nun von vielen tausend Porzern und auswärtigen Besucher in Vollendung bewundert werden kann, sieht er als einen neuen optischen Anziehungspunkt genau dort, wo eine Aufwertung des öffentlichen Raumes ganz besonderen Sinn macht.
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